Biografie

Chris Novi - ein Art Brut & Outsider-Artist - der mehr als nur unterhalten will. Mit seinem Multimedia-Debüt „I am Highly Sensitive – Christus lebt!“ hat er für eine Innovation auf dem weltweiten Buch- und Musikmarkt gesorgt. Die Kombination aus Belletristik und einem Pop-Konzeptalbum ist gänzlich neu. Sein Akustikroman wurde als pseudowissenschaftliche Abhandlung zu den Themen "Hochsensibilität", "Vulnerabilität" und "Spiritualität" in Form einer romanesken Autobiografie bei myMorawa veröffentlicht.

 

In seiner Vergangenheit musste Chris einen sehr steinigen Lebensweg bestreiten, einen, der ihn durch tiefe seelische Abgründe geführt hat:

 

 „Für mich ist es wesentlich, dass die Menschen einfach wieder den wirklichen Sinn des Lebens erkennen. Mein Schaffen spiegelt den Weg eines Menschen wider, der zwar sehr vieles versucht hat, aber im Grunde seines Herzens nicht weiß, woran er scheitert. Bis zu jenem Tag, an dem ihn das Leben eines Besseren belehrt."


Der Sänger, der seit seiner Geburt mit der genetischen Veranlagung Hochsensibilität lebt, wusste die längste Zeit nichts von seinem angeborenen Persönlichkeitsmerkmal. Ihm war zwar schon als Kind aufgefallen, dass er die Vorgänge und Geschehnisse um ihn herum viel intensiver erlebt als die Menschen in seinem Umfeld. Doch sie hatten ihm nicht geglaubt und ihn als Sensibelchen verspottet.

 

Heute hat er die Gewissheit, dass seine gefühlte Andersartigkeit direkt mit seiner Veranlagung zusammenhängt – und genau darin sieht er seitdem seine größte Chance und sein eigentliches Potenzial. Durch die Erkenntnis, mit Hochsensibilität begabt zu sein, wendete sich für ihn das Blatt. Auf die Dunkelheit folgte das Licht. Am Ende stand die Freiheit.

 

Chris lernte, sein Talent zu entfalten. Die Kunst diente ihm bereits von Kindheit an als Werkzeug, um seine Lebens- und Leidenserfahrungen zum Ausdruck zu bringen. Unter anderem auch dadurch, indem er sich an Hand seines eigenen Kompositionsschlüssels der Vertonung selbst geschriebener Texte widmete. Nach einigen medienwirksamen Singles – wie etwa „Forget You“ mit Spoken-Word-Part von Natascha Kampusch und "Human Silence" mit einem Solo von Monika Ballwein –, folgte dann Anfang 2018 die Veröffentlichung seines Debütalbums „Highly Sensitive“.

 

Darauf zu finden sind insgesamt vierzehn Songs des Outsiders, die allesamt sehr einschneidende Lebensereignisse zum Thema haben und seinen Fans einen tiefen Einblick in das sensible Seelenleben eines hochsensitiven und feinfühligen Menschen ermöglichen:

 

„Ich möchte aufzeigen was passiert, wenn man sich selbst, seine Menschlichkeit, seine Wesenszüge und Talente nicht als solche erkennt und sich seiner selbst nicht bewusst werden darf. Bis zu jenem Moment existenzieller Erleichterung, in dem man es schlussendlich einsehen muss: Der Tag es Jüngsten Gerichts am Äon postreligiöser Spiritualität.

Vom Schwarz durchs Weiß ins Gelb zum Rot - wie Zauber wirkt des Künstlers Tod." 

 


Trotz seines Handicaps bewegt sich Chris Novi mit seinen ergreifenden Arrangements in der Tradition international erfolgreicher Musiker, wie beispielsweise Don Henley und Richard Marx zwischen den Polen Pop & Rock.

Auf seinem Debüt wechseln sich Rockkracher und eingängige Balladen in verzaubernder Art und Weise ab. Chris zeigt ein Gespür für wieder erkennbare Melodien und die Fähigkeit, diese Dank professioneller Unterstützung in ein interessantes Songwriting zu verpacken. Seine Musik bleibt einfach in den Ohren hängen und geht dabei tief unter die Haut. 


Chris Novi, geboren am 17.12.1976 als Christoph Stefan Pengl in Klosterneuburg bei Wien, erwuchs durch zahlreiche traumatische Lebensereignisse zum Exzentriker mit psychischer Behinderung. So hat er auch eine Vorgeschichte von multiplen Diagnosen. Ohne von seiner ursprünglichen Begabung mit Hochsensibilität gewusst zu haben, ist er auf seinem steinigen Lebensweg stetig auf sie zugegangen. Die Folgen der Missachtung seiner besonderen Veranlagung hat er durch eine persönliche Katharsis kennengelernt.

 

„Es geht nicht um die Zeit – es geht um das Leben.“


So arbeitet Chris mittlerweile als freischaffender Art Brut & Outsider-Artist in der Nähe von Tulln a. d. Donau in Österreich. Er ist reiner Autodidakt. "Art Brut" (französisch: rohe Kunst) ist eine allgemeine Bezeichnung für die antiakademische, unkonventionelle, aber ideenreiche Kunst von Laien, Kindern und Menschen mit geistiger Behinderung. Das Konzept der Art Brut wurde 1945 von dem französischen Maler Jean Dubuffet erfunden, der nach einer spannenden neuen Kunst - frei von gesellschaftlichen und akademischen Zwängen und ohne intellektuellen Ansatz - suchte. Als Ideal schien ihm die Kunst von psychisch Kranken, Gefangenen und Kindern.

So wurde die Art Brut zunächst als Kleinkunst wahrgenommen, weil sie von Menschen gemacht wurde, die in der allgemeinen Wahrnehmung nicht als "Künstler" galten. Heute kennt man diese Disziplin auch als "Outsider Art". Mit diesem Begriff wird betont, dass der jeweilige Kunstschaffende dabei seinen ganz eigenen Stile ohne stilistische Grenzen zum Ausdruck bringt und der soziale Status des Künstlers ins Zentrum der Betrachtung rückt.

  

Im Œuvre des psychisch behinderten Künstlers "Chris Novi" sind demnach Traumata die vorherrschenden Themen. Beim überwiegenden Teil seiner Arbeiten handelt es sich um eine Mischform von Bild, Ton, Video, Komposition und Text. Dabei bringt er seine eigene Person und biografische Elemente in das Werk ein. Während der Krankheitsschübe, in denen seine Kunstwerke entstehen, ist er überzeugt davon, die Wiedergeburt des historischen Jesus zu sein, nämlich Christus als eingeborener Sohn Gottes nach den Endzeit-Prophezeiungen des biblischen Propheten Johannes. Daher dient ihm auch das Christusmonogramm „XP“ als persönliche Signatur.

 

Blickt man jedoch hinter die Kulissen der Bilder, wo vor allem die Texte, Lieder, Videos und Gedichte des Künstlers einschneidende Erlebnisse aus seiner Vergangenheit beleuchten, eröffnet sich dabei die sensibelste Seite des Outsiders, fernab jeder Künstlichkeit:

Die Träume und Wünsche eines hochsensitiven Menschen, der durch ein Leben in einer sozial-emotional und spirituell nachlässigen Gesellschaft an multiplen Störungen erkrankte. Sein daraus resultierendes Unvermögen, echte emotionale Nähe zu anderen zu leben und gesunde Beziehungen einzugehen, wird ebenso thematisiert, wie der ungebrochene Wunsch eines Menschen nach Heilwerdung und individueller Genesung.

Chris inszeniert sich mit seiner Kunst, indem er sein Gegenüber auffordert, ihn mit dem Kunstwerk oder auch nur das Kunstwerk selbst bzw. dessen Einzelteile zu betrachten. Mittels QR-Codes, die er in seine Kunstwerke einbettet, nimmt der Künstler über die Haptik des Smartphones virtuell zu seinen "Anhängern" Kontakt auf.  Der individuellen Wahrnehmung des Betrachters sind dabei ebenso wenig Grenzen gesetzt wie der  Fantasie des Künstlers selbst.

 

Zusammengefasst also zeigt das künstlerische Gesamtwerk von Chris Novi ein einzigartig breites Spektrum von Arbeiten eines psychisch Behinderten und gesellschaftlich Stigmatisierten; das leidenschaftliche Schaffen eines Mediumisten ("von einem Geist geführten Künstler", Anm.) und Einzelgängers, der es durch einen unbändigen Lebenswillen geschafft hat, trotz seiner Behinderung und Wunden, die das Dasein schlug, den wesentlichen Kern des Menschseins zum Ausdruck zu bringen und diesen auch für andere Menschen sichtbar zu machen. Von 1980 bis in die heutige Gegenwart - und seiner Zeit wohl weit voraus:

 

"Immerhin gilt es eine Welt zu retten, in der die natürliche Schöpfung immer weniger Anklang findet. Da sind wir also.

Am Anfang unserer Zukunft... Und wofür lebst DU?"